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Jüdisch-muslimische Freundschaftsporträts – Bertelsmann Stiftung

Am 8. Juni wurde in den Römerhallen von Frankfurt a.M. die von der Bertelsmann Stiftung organisierte Ausstellung „Zusammenhalt in Krisenzeiten. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“ mit Porträts von 12 jüdisch-muslimischen Freundschaften eröffnet, die den einseitigen Bildern und Narrativen einer Feindschaft zwischen Jüd*innen und Muslim*innen Gegenbilder und Gegennarrative entgegensetzt, um zu einem holistischen und realistischen Bild der Wirklichkeit zu gelangen, die komplexer ist, als dies oftmals v.a. medial wahrgenommen wird. Die Porträts sind Teil der gleichnamigen qualitativen Studie der Stiftung, durchgeführt von Dr. Arndt Emmerich.

Die Ausstellung wurde von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg eröffnet, die ebenfalls zu den porträtierten Personen zählt, und musikalisch sowie mit einem Podiumsgespräch begleitet.

Zu den porträtierten Freundschaftspaaren gehören des Weiteren u.a. Waqar Tariq, Mitglied des Bundesvorstands des Liberal-Islamischen Bundes sowie Koordinator der Frankfurter LIB-Gemeinde, und Daniel Kempin, Kantor des Egalitären Minjan, der Gemeinschaft liberaler Jüd*innen innerhalb der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Sänger und Gitarrist. In einer online abrufbaren Begleitbroschüre werden die Geschichten der Freundschaften ausführlich erläutert.

Die Begleitbroschüre ist auf der Website der Bertelsmann Stiftung hier kostenlos abrufbar.

Die Ausstellung ist in den Römerhallen Frankfurts bis zum 18. Juni (10-18 Uhr) kostenlos besuchbar. Danach wird sie auf Deutschlandreise gehen.

Fotos der Freundschaftsporträts (c) Philip Eichler

Weitere Eindrücke:

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Pressemitteilung zur Gründung der ersten deutschen islamisch-theologischen Fakultät an der Universität Münster

Wie die Universität Münster verkündete, wird sie als erste deutsche Hochschule eine islamisch-theologische Fakultät gründen, die aus dem bisherigen, bei ihr angesiedelten „Zentrum für Islamische Theologie“ (ZIT) hervorgeht. Gründungsdekan wird Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, bisheriger geschäftsführender Direktor des ZIT, werden.

Der Liberal-Islamische Bund begrüßt mit Nachdruck die Gründung der ersten islamisch-theologischen Fakultät Deutschlands durch die Universität Münster. Dies stellt einen historischen Meilenstein für die akademische Landschaft Deutschlands dar und ist als ein Ausdruck der Beheimatung des Islams im Allgemeinen sowie der islamischen Theologie im Besonderen in Deutschland zu sehen – eingedenk dessen, dass bereits seit Jahrhunderten etwa Fakultäten für christliche Theologien Teil der deutschen Hochschullandschaft sind.

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