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Stellenausschreibungen

Wir suchen euch!

Der Liberal-Islamische Bund sucht für die Besetzung mehrerer Stellen in seinem Verband interessierte und engagierte Persönlichkeiten.

  • Für den Aufbau einer Austauschgruppe für Angehörige queerer Muslim*innen an unserem Gemeindestandort Köln suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Projektkoordination auf geringfügiger Basis: Download der Stellenausschreibung (PDF)
  • Im Rahmen einer Projektförderung zum Auf- und Ausbau ehrenamtlicher Strukturen in muslimischen Verbänden suchen wir zum 01.09.2022 eine Projektassistenz im Umfang von 20 Wochenstunden: Download der Stellenausschreibung (PDF)
  • Im Rahmen einer Projektförderung zum Auf- und Ausbau ehrenamtlicher Sstrukturen in muslimischen Verbänden suchen wir zum 01.09.2022 eine Projekt- und Ehrenamtskoordination im Umfang von 30 Wochenstunden: Download der Stellenausschreibung (PDF)

Wir freuen uns auf aussagekräftige Bewerbungen!

Pressemitteilung zur „Anlauf- und Dokumentationsstelle Konfrontative Religionsbekundungen“ des Berliner Vereins DEVI e.V.

Tatsächlich oder vermeintlich religiös begründete Konflikte an Berliner Schulen sind von Zeit zu Zeit Gegenstand medialer Berichterstattung und führen in der Regel zu öffentlicher Erregung und zu erhitzten öffentlichen Debatten. Ob religiös begründete Konflikte an Berliner Schulen ein weit verbreitetes Phänomen oder Einzelfälle darstellen, ist ungeklärt. Der Berliner Verein Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung (DEVI) e.V. beabsichtigt die Einrichtung einer staatlich geförderten „Anlauf- und Dokumentationsstelle Konfrontative Religionsbekundungen“, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird. Eine solche Stelle wird von der „Initiative PRO Berliner Neutralitätsgesetz“ gefordert, deren Sprecher Michael Hammerbacher Vorsitzender von DEVI e.V. ist und mit der das Projekt offensichtlich in Zusammenhang steht.

Aus Sicht des Liberal-Islamischen Bundes gilt: Bei der Beschäftigung mit religiös begründeten Konflikten dürfen gegebenenfalls vorhandene Konflikte weder aufgrund mangelnden Problembewusstseins oder falscher Toleranz ignoriert werden. Noch dürfen Probleme aufgrund fehlerhafter Analysen beziehungsweise verzerrter Realitätserfassung künstlich konstruiert werden. Erforderlich ist eine seriöse Erforschung des Themas nach wissenschaftlichen Standards, um auf Basis einer hinreichend fundierten Tatsachen- und Erkenntnisgrundlage tragfähige Entscheidungen treffen zu können.

Von diesen Maßstäben ausgehend kann das Vorhaben von DEVI e.V. nicht überzeugen und zwingt zu Kritik.

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