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Dialoggottesdienst in der EFRG Frankfurt a.M.

Welche Bedeutung hat „das Gesetz“ in den Religionen bzw. im Glauben?

Um über diese Fragestellung neben einer (evangelischen) christlichen Perspektive auch aus einer islamischen Perspektive zu reflektieren, lud Tim van de Griend, Pfarrer der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde (EFRG) Frankfurt a.M., Waqar Tariq, Mitglied des LIB-Bundesvorstands und Koordinator der Frankfurter LIB-Gemeinde, zu einem Dialoggottesdienst in die EFRG am Sonntag, den 13. September, ein.

Waqar Tariq machte in seinem aus einer islamischen Perspektive dargebotenen Impuls u.a. auf die – nicht zuletzt hermeneutischen und exegetischen – Problemfelder der klassischen islamischen Theologie beim Verständnis des göttlichen Gesetzes aufmerksam und stellte einige Kritikpunkte an den Problemfeldern vonseiten der zeitgenössischen islamischen Reformtheologie vor.

Aus der Dialogpredigt von Pfarrer Tim van de Griend und Waqar Tariq wurde deutlich, dass innerhalb der jeweiligen Religionen und Konfessionen Heterogenität hinsichtlich den vertretenen theologischen Positionen herrscht und dass über die Religionen und Konfessionen hinweg Parallelen erkennbar sind, etwa die Infragestellung von religiösen Autoritäten und die Stärkung des Individuums und seiner unmittelbaren Beziehung zu Gott im Protestantismus und in der zeitgenössischen islamischen Reformtheologie.

Die Dialogpredigt stieß auf reges Interesse bei den Gemeindemitgliedern, die sich proaktiv am Gespräch beteiligten.

Weitere Eindrücke:

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