Zum Hauptinhalt springen
|
|

Iftar 2026 der Ahmadiyya Muslim Jamaat Frankfurt

Am 9. März lud die Frankfurter Gemeinde der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Vertreter*innen der Frankfurter Politik, Verwaltung, Religionsgemeinschaften und sonstiger Zivilgesellschaft zu einem Iftar-Empfang ein, an dem auch Waqar Tariq, Mitglied des LIB-Bundesvorstands und Koordinator der Frankfurter LIB-Gemeinde, teilnahm. Zum Programm des Iftar-Empfangs gehörte u.a. eine Ausstellung über die Geschichte des Islams in Deutschland sowie der AMJ und eine Führung durch das AMJ-Fernsehstudio (Muslim Television Ahmadiyya, MTA).

Waqar Tariq erklärte:

„Ich danke der AMJ für die freundliche Einladung und für die Gastfreundschaft. Der Abend bot Raum für Begegnung und Austausch.

Viele Ahmadis, beziehungsweise ihre Vorfahren, sind vor staatlich sanktionierter religiöser Diskriminierung und Verfolgung aus ihren Heimatländern geflohen. Es ist begrüßenswert, dass sie hierzulande ihren Glauben auf Grundlage unserer Verfassung frei ausüben können und nicht staatlicher Repression ausgesetzt sind.

Dies sollte uns den Wert von Glaubensfreiheit als Grund- beziehungsweise Menschenrecht im Besonderen sowie von Rechtsstaatlichkeit im Allgemeinen in Erinnerung rufen. Grundrechte werden vom Staat nicht gewährt, sondern gewährleistet. Sie sind kein Gnadenakt des Staates, sondern dessen Verpflichtung. Denn Grundrechte sind Ausfluss der dem Menschen kraft seines Menschseins inhärenten vorstaatlichen Menschenwürde. Die Idee des liberalen Rechtsstaates ist heute weltweit durch autoritäre, nicht selten religiös-identitär angereicherte nationalistische oder transnationalistische Bewegungen wie MAGA, Hindutva, Muslimbruderschaft et cetera bedroht.

Halten wir an der Idee des liberalen und religiös-weltanschaulich neutralen Rechtsstaates unerschütterlich fest – nur ein solcher vermag die Glaubensfreiheit effektiv zu schützen und ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen.“

Weitere Eindrücke:

Weiterlesen

Internationaler Frauentag 2026

Heute ist der Internationale Frauentag. Noch immer sind Frauen nicht gleichberechtigt. Vielmehr nimmt Frauenhass weltweit zu und wird wieder salonfähig.

Frauenrechte bleiben ein zentrales Anliegen des Liberal-Islamischen Bundes und wir werden uns weiterhin mit Nachdruck für die volle Gleichberechtigung von Frauen nicht zuletzt in der muslimischen Community einsetzen, auch mit Blick auf religiöse Funktionen, wie etwa der Imamatsfunktion.

Ein Gott, dessen Wesensmerkmal Gerechtigkeit ist, diskriminiert nicht.

„Sag: Mein Herr hat befohlen, Gerechtigkeit zu üben (…).“ (Koran 7:29)

„Gott liebt die, die Gerechtigkeit üben.“ (Koran 49:9)

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unser theologisches Positionspapier „Frauen als Vorbeterinnen“: https://lib-ev.de/wp-content/uploads/Frauen-als-Vorbeterinnen.pdf

Iftar 2026 der Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist die internationalste Stadt Deutschlands. In ihr leben Menschen aus etwa 180 Nationen und mit vielfältigen sonstigen Hintergründen zusammen. Zu dieser Vielfalt gehört auch muslimisches Leben.

Als Zeichen der Würdigung dieses muslimischen Anteils der Frankfurter Vielfalt luden Oberbürgermeister Mike Josef und Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg am 3. März zum jährlichen Iftar-Empfang der Stadt in die Mainarcaden ein, an dem auch die Frankfurter Gemeinde des Liberal-Islamischen Bundes teilnahm.

Sowohl Oberbürgermeister Josef als auch Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg betonten, dass die Vielfalt Frankfurts die Stärke dieser Stadt darstelle und dass die Frankfurter*innen sich nicht auseinanderdividieren lassen würden. Weder Muslimfeindlichkeit, noch Antisemitismus, noch jegliche sonstige Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit habe Platz in Frankfurt a.M.

An der Iftar-Veranstaltung nahmen neben Muslim*innen auch Vertreter*innen anderer Religionen, u.a. des Christentums, Judentums und des Bahaitums, und Nicht-Religiöse teil.

Weitere Eindrücke:

Weiterlesen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner